Für den Ausbau und die Sanierung der Schulanlage Halde wird ein Generalplaner mit Wohler Beteiligung verantwortlich sein, die Realisierung der neuen Turnhalle im Sportzentrum Hofmatten obliegt einem Team von Wohler Architekten – das hat der Gemeinderat Wohlen bekannt gegeben. Sieger im Generalplanauswahlverfahren für das Projekt Halde ist die Batimo AG Architekten SIA aus Zofingen, welche mit dem Wohler Architekturbüro Hegi Koch Kolb & Partner zusammenarbeitet. Für das Neubauprojekt Turnhalle hat der Gemeinderat die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Wohler Architekten ausgewählt. Sie besteht aus den Firmen Urs Müller Architekten, Stutz Kohli Architekten und Andreas Berger AG.

Grosses Interesse an der Aufgabe

Die Generalplanerauswahl für die Sanierung und den Teilneubau des Schulzentrums Halde ist im Januar gestartet worden. Das Interesse war gross. Laut Mitteilung des Gemeinderates haben sich für die erste Phase der Präqualifikation 15 Generalplanerteams aus der ganzen Schweiz beworben. Daraus wählte das Beurteilungsgremium – bestehend aus Vertretern von Gemeinderat, Verwaltung, Schulpflege, Schulleiterkonferenz, Schulleitung und externen Architekten – fünf Teams für eine zweite Runde, für welche diese Honorarofferten und Vorschläge zum geplanten Vorgehen einreichen mussten. Das haben sie noch vor den Sommerferien getan, im Juli hat der Gemeinderat auf Empfehlung des Beurteilungsgremiums die Wahl vorgenommen.

Projektierungskredit demnächst

Die Batimo AG ist in Wohlen keine Unbekannte. Sie war – unter anderem – beim Umbau und der Erweiterung der Heilpädagogischen Sonderschule, bei der Sanierung der Kanti-Turnhalle sowie bei der Gesamterneuerung und Erweiterung des Berufsbildungszentrums Freiamt engagiert.

Bereits im September soll der Einwohnerrat über einen Projektierungskredit befinden. Wird dieser gutgeheissen, kann die Planung im Oktober losgehen. Gemeindeammann Arsène Perroud hofft, dass nach der Genehmigung des entsprechenden Baukredites durch Einwohnerrat und Stimmvolk (im Laufe von 2019) etwa Mitte 2020 mit der Realisierung des Ausbaus Halde begonnen werden kann.

Ein halbes Jahr früher sieht Perroud den Baubeginn für die neue Turnhalle. Dafür ist ebenfalls im Januar das selektive Verfahren gestartet worden, nachdem im Herbst 2017 zusammen mit den Vertretern von Schulen, Sportvereinen und Hauswartung die Bedürfnisse formuliert und ein Submissionsprogramm ausgearbeitet worden waren.

Auch hier haben sich 14 Teams aus der ganzen Schweiz als Generalplaner beworben, das Auswahlverfahren lief nach dem gleichen Modus wie beim Projekt Halde. Weil hier der Projektierungskredit vom Einwohnerrat schon gesprochen ist, kann die ARGE Wohler Architekten die weitere Planungsarbeit unverzüglich aufnehmen. Bereits Ende Jahr sollen die nötigen Grundlagen vorliegen, nach denen entschieden werden kann, ob im Sommer/Herbst 2019 der Bau einer Zwei- oder einer Dreifachturnhalle beantragt wird.