Seit ihrer Gründung erfreut sich die Laufenburger Kulturnacht jährlich grosser Beliebtheit, so auch am Samstag, als die 14. Auflage mit 21 Stationen und 27 kreativen und bunten Aktionen, kulinarischen Verführungen und musikalischen Darbietungen über die Bühne der Laufenburger Altstadt ging.

Die Kulturnacht erfindet sich jedes Jahr neu. Immer wieder sorgen kreative Köpfe für ein abwechslungsreiches Programm. Und wer in alle kreativen Orten hereinschnuppern wollte, der musste sich sputen. Etliche Gäste liessen sich jedoch einfach nur treiben und schlenderten durch die Altstadt. Sie verweilten in diversen Ateliers, betrachteten Kunst, liessen sich von Musik oder tänzerischen Darbietungen berühren, lernten bei Lesungen andere Welten kennen, liessen sich bei Führungen in andere Welten entführen, oder von den angebotenen Speisen verführen. Die Kulturnacht ist für alle Kunstformen offen und so gibt es jedes Jahr neue und andere Dinge zu entdecken.

An der Eröffnung auf der Laufenbrücke hob Laufenburgs Bürgermeister Ulrich Krieger hervor, dass in Laufenburg die Kultur gross geschrieben werde und die Kulturnacht quasi die Klammer für das kulturelle Angebot der beiden Städte darstelle. Stadtammann Herbert Weiss dankte den vielen Ehrenamtlichen, ohne die eine Veranstaltung wie die Kulturnacht nicht bestehen könnte.

Laufenbrücke als Kunstmeile

Die Laufenbrücke war in diesem Jahr wieder die verbindende Kunstmeile zwischen den Städten. Auf ihr machten sich zehn Künstler aus Deutschland und der Schweiz breit und stellten ihre Kunstwerke zur Schau. Dazwischen präsentierte die Ballettschule Luise Krey eine «Tänzerische Zeitreise». Marlen Miggler zeigte am mittleren Brunnen fantastische Fische in einer fliessenden Fischbrunneninstallation. Die Laufenburger Schriftstellerin Petra Gabriel las in der Stadtbücherei aus ihrem Buch «Ein Jahr auf Kuba». «mit.dabei-Fricktal» brache die kulturelle Vielfalt im Fricktal live auf den Laufenplatz.

Mit von der Partie waren wiederum die Laufenburger Museen. Im Rehmann-Museum konnten neben dem Beitrag von Brigitte Seiler «Risiken und Nebenwirkungen kreativen Gestaltens» zudem Konzerte der Musikschule Laufenburg erlebt werden. Eine Führung durch die Hochrheinregionen anhand historischer Landkarten erlebten die Gäste im Museum Schiff und im Narrenmuseum «Maria Grün» konnte der Geschichte der Laufenburger Fasnacht nachgespürt werden. Das Theater WIWA zeigte in der Schüüre Szenen aus dem Stück «Plötzlich und unerwartet».