Terrassenbad Baden

Schumancher Alegria (l.) und Philipp Penelas präsentieren ihren «Badi-Hotdog».

«Als wir 2015 das Badi-Bistro übernahmen, setzten wir auf Gemüsespiessli und andere gesunde Mahlzeiten. Trotz jahrelanger Erfahrung in der Gastronomie mussten wir schnell lernen, dass das Badigeschäft ein Geschäft für sich ist», erzählt Gastgeber Philipp Penelas. Er hat erkannt: «Gesundes Essen ist zwar auch hier gefragt, aber ohne Chicken Nuggets und Hotdogs geht es ganz sicher nicht.» Also konzentrierten sich er und sein Team wieder auf Fast Food, mit dem Zusatz «hochwertig». Daraus entstand der «Badi-Hotdog» mit dem nach Aufmerksamkeit heischenden Label «Doggy Style». Eindeutig: «Wir setzen auf Marketing und wollen den Besuchern Lust auf neue Kreationen machen», erklärt Penelas. So gibt es neu den Family-Burger mit 26 Zentimeter Durchmesser und für Vegetarier den Quinoa-Burger mit randengefärbtem Brot — «als Eyecatcher».   (Claudia Laube)

9.50 Franken kostet der «Badi- Hotdog» und ist 30 Zentimeter lang.

Badi Lenzburg

Fischknusperli zum Abholen.

Koch Yves Gadola muss nicht lange überlegen, als er nach dem beliebtesten Gericht des Badi-Restaurants gefragt wird: «Fischknusperli». Wie zum Beweis bestellen gerade eine Mutter und ihre zwei Kinder Fischknusperli für alle. Gadola lässt die gefrorenen Zanderfilets in das blubbernde Öl gleiten. «An guten Tagen verkaufen wir bis zu 50 Portionen», sagt er. Das Badi-Restaurant wird vom Team des Hotel Lenzburg geführt. Wenn der Zander fertig frittiert ist, füllt Gadola die Knusperli in Kartonkörbchen ab, immer acht Stück. Tartarsauce und ein Zitronenschnitz, fertig ist der Lenzburger Badi-Klassiker. (Janine Gloor)

10 Franken kosten 8 Knusperli mit Tartarsauce.

Regibad Zurzach

Lieblingsteam und Lieblingsgericht von Joe Klossner (r.) vereint auf einem Bild.

Gäbe es eine Rangliste für die beliebtesten Menüs im Regibad in Bad Zurzach, sie würde so aussehen: «1. Pommes frites. 2. Zurzi-Burger, 3. Hot Dog, 4. Chicken Nuggets», zählt Joe Klossner, Pächter des Restaurants, auf. Das seien vor allem die Lieblinge der Jungen. «Zum Glück haben wir auch viele ältere Gäste und die nehmen gerne den Chefsalat oder andere gesunde Menüs.» Auch ist ihm wichtig, ein täglich wechselndes Mittagsmenü anzubieten, wie zum Beispiel Rindshuftsteak oder Schweinsgeschnetzeltes. «Jeden Tag dasselbe wäre langweilig.» Obwohl der Chefsalat und die Mittagsmenüs gut laufen, enttäuscht es ihn manchmal schon ein bisschen, wie viel Junkfood in der Badi nachgefragt wird: «Da gibt es Tage, da geben wir bis zu 500 Mahlzeiten heraus — und nur ein Bruchteil davon ist kein Junkfood.» Eine Gratwanderung sei es zudem, abzuschätzen, «wie viele Besucher pro Tag kommen. Aber dieses Jahr läuft es wegen der vielen Sonnentage schon viel besser als letztes Jahr!»  (Claudia Laube)

17 Franken kostet der Chefsalat mit Poulet, Käsestreifen, Melone, Tomaten und Eier.

Badi Bremgarten

Pommes frites sind in der Badi Bremgarten noch immer der Renner.

«Wir bieten täglich ein gutbürgerliches Menü für 15 Franken an. Heute zum Beispiel gibt es Ghackets mit Hörnli und Apfelmus. Frischer Salat vom reichhaltigen Buffet ist im Menüpreis inbegriffen. Am Mittwoch stehen jeweils Thaigerichte auf dem Speiseplan und am Freitag gibt es immer auch etwas mit Fisch», sagt Marco Baudenbacher, der zusammen mit seiner Stellvertreterin Jacky Wieland seit Saisonbeginn das Badi-Restaurant in Bremgarten führt.

Das Tagesmenü hat Baudenbacher zum Saisonbeginn eingeführt, im Rahmen des neuen Gastro-Konzepts, das er im Badi-Restaurant verwirklichen will. Das Ziel ist viel kulinarische Abwechslung: «Oberste Maxime sind Familienfreundlichkeit und Qualität. Wir haben die Preise so gestaltet, dass sich auch weniger finanzkräftige Eltern mit ihren Kindern bei uns verpflegen können», erklärt Baudenbacher. So kosten 1,5 Liter Mineral Fr. 5.50, eine grosse Portion Pommes frites 10 Franken und die günstigste Pizza (30 cm) ist für Fr. 11.90 zu haben. Das Angebot an warmen Speisen ist stark ausgedehnt worden, auch Liebhaber von gepflegten Weinen kommen auf ihre Rechnung.

«Die ersten Erfahrungen mit dem neuen Konzept sind durchzogen», zieht Baudenbacher eine erste Bilanz: «Wir sind insgesamt sehr zufrieden wie es läuft. Das verdanken wir natürlich auch dem bisherigen tollen Wetter. Zum Konzept mit den familienfreundlichen Preisen sowie der Qualität der angebotenen Speisen haben wir viele positive Feedbacks erhalten. Die Tagesmenüs könnten allerdings noch etwas besser laufen.»

Der absolute Hit, sagt der Gastronom, sei nach wie vor die Portion Pommes frites, gefolgt vom Hotdog und den Chicken-Nuggets. Was hingegen gar nicht läuft, sind Smoothies (gepresste Frucht- und Gemüsesäfte): «Davon haben wir bisher noch gar nichts verkauft», wundert sich Baudenbacher, der mit diesem Angebot eigentlich auf das Gesundheitsbewusstsein der Badigäste gesetzt hat. (Toni Widmer)

15 Franken kostet das gutbürgerliche Menü.

Badi Brugg

Tsring Jigme serviert das Menü.

Das Brugger Badi-Restaurant und der Kiosk werden seit sechs Jahren vom Tibeter Sürpa Jigme und seiner Ehefrau Tsring geführt. Die Essensauswahl ist seither von der asiatischen Küche beeinflusst. Auf der Karte des Familienbetriebs stehen neben den Klassikern wie Wurst-Käse-Salat einfach (Fr. 12.50), Portion Pommes (Fr. 6.50) und Mega Burger (Fr. 9.50) auch Mah Mee (Fr. 15.50) und Poulet nach Lhasa-Art mit frischem Gemüse und Reis (Fr. 17.50). «Mindestens 70 Prozent unserer Gäste wählen asiatische Spezialitäten», sagt der 49-jährige Wirt. «Wir machen alles selber. Die Frühlingsrollen genauso wie die Salatsauce oder die Hamburger.» Wenn – wie jetzt in der Ferienzeit – sehr viel los ist, packen zusätzlich zum Küchenteam auch die erwachsenen Kinder mit an. Das Gastroangebot wird von Handwerkern und Bankangestellten fürs Zmittag ebenfalls geschätzt. (Claudia Meier)

17.50 Franken kostet ein Teller mit Momos (gedämpfte Teigtaschen mit Gemüsefüllung) und frischem Salat

Vitamare Frick

Qualität ist ihm wichtig: Samuel Tobler betreibt im vierten Jahr den Kiosk im Freizeitbad Vitamare in Frick. Besonders stolz ist er auf seinen Badi-Burger.

Im vierten Jahr betreibt Samuel Tobler den Kiosk im Freizeitbad Vitamare in Frick. Hungrige Badegäste haben bei ihm die Qual der Wahl. Das kulinarische Angebot reicht von den klassischen Pommes frites (8 Franken) über bunten Salat mit Halloumi-Käse (13 Franken) bis hin zu Steak (16 Franken) oder Pizzen (11 Franken). Die italienische Spezialität lässt Tobler von einem Pizzaiolo herstellen, backt sie jedoch im eigenen Pizzaofen im Badi-Kiosk zu Ende. Stolz ist Tobler besonders auf seinen Badi-Burger. «Die Patties hat mir der Metzger so angefertigt, dass sie nicht so fest wie bei Fast-Food-Ketten sind, sondern eher luftig und im Mund zerbröseln – wie bei der Grossmutter halt», sagt er. Weil das Patty für den Burger frisch vom Metzger hergestellt wird und 160 Gramm wiegt, kostet der Badi-Burger elf Franken. «Ich denke, die Gäste werden lieber bei guter Qualität satt und zahlen dafür drei Franken mehr als andersherum», so Tobler. (Dennis Kalt)

11 Franken kostet der beliebte Badi-Burger.

Bio-Badi Biberstein

Begehrt: «Badi-Salat».

«Ein eigentliches Hauptmenü könnte ich jetzt so nicht definieren. Wir haben viele frische Salate auf der Karte, die bei den Gästen sehr beliebt sind», erzählt Marco Bigoni. Er arbeitet in der Bio-Badi als Allrounder und unterstützt damit seine Partnerin und Pächterin Melanie Hächler. Nebst den Salaten gehen auch unzählige Burger und Fitness-Teller über den Tresen. «Wir haben Gäste, die zwei Mal pro Woche vorbeikommen, und zwar bei jedem Wetter.» Die Küche ist zwar vergleichsweise klein, das Team aber so gut eingespielt, dass es problemlos aneinander vorbeikommt. «Wir bereiten immer alles frisch zu. An heissen Tagen füllen wir dann jeweils jede verfügbare Box mit den Zutaten, die wir benötigen.» An Ideen fehlt es den Mitarbeitern der Bio-Badi nicht: Als Nächstes soll ein Tapas-Abend umgesetzt werden. (Anja Suter)

19.50 Franken kostet der Badi-Salat gross, die kleine Variante ist für 9 Franken zu haben.

Badi Menziken

Nikita Erismann (11) liebt Momos.

«Da verzichten Kinder sogar auf Pommes frites», sagt Badmeisterin Sibylle Erismann über die Spezialität des Badi- Restaurants in Menziken. Die Bestätigung folgt sogleich: Tochter Nikita (11) freut sich schon den ganzen Morgen auf die Momos – die tibetischen Teigtaschen – zum Zmittag.

In der Badi Menziken gibt es tibetische und asiatische Spezialitäten wie etwa Momos, Frühlingsrollen, Samosas oder Poulet süss-sauer mit Gemüse. Alles frisch und von Hand gemacht. Wer Momos, die gedämpft werden, bestellt, muss deshalb ein bisschen Geduld aufbringen. Bis zu 20 Minuten brauchen sie, bis sie gar sind. Aber auch der typische Badi-Food wie Wurst-Käse-Salat, Chicken Nuggets, Pommes, Pizza oder Hamburger werden im Oberwynental serviert. (Melanie Eichenberger)

17.50 Franken kosten 6 Momos mit Salat und Sauce.