Die vielen Hitzetage haben Hunderttausende in die Badis der Region getrieben. Praktisch jede hatte mehr Besucher als im vergangenen Jahr – etwa das Badener Terrassenbad, das die Hundertausendermarke bei den Eintritten knackte. Mehr Leute bedeuten aber nicht zwingend mehr Einnahmen: "Wegen den vielen Gästen und den Sonnentagen haben wir viele Betriebsmittel gebraucht, zum Beispiel Frischwasser", sagt Betriebsleiter René Saurenmann zum Regionalsender Tele M1.

Das Schwimmbad Walkematt in Lenzburg hat mit Schaumpartys besonders viele Kinder angelockt. Besucherzahl und Einnahmen sind gestiegen. Seit 20 Jahren hat man erstmals wieder den Eintrittspreis erhöht. Der Einzeleintritt wurde einen Franken teurer. Man sei im kantonalen Vergleich damit noch immer eher günstig, sagt Betriebsleiter Christof Hübscher. Die Einnahmen stiegen rein dadurch um rund zehn Prozent.

Wasser ist nicht genug! Die Lenzburger feierten bereits den ersten Hitzetag des Sommers am 20. Juni mit einer Schaumparty.

Mit 40 Prozent mehr Badegästen schlägt die Badi Brugg alle im Kanton. Allerdings ging sie letztes Jahr wegen Sanierungsarbeiten einen Monat später als üblich auf.

An den Rekord-Hitzesommer 2003 kommen die Badis aber nicht heran. Mit ein Grund ist laut "Tele M1", dass mehr Menschen frei zugängliche Gewässer nutzen. (mwa)