Diese Stellenanzeige hat es in sich. Einerseits, weil es um den attraktiven Job eines Zivilschutzkommandanten (100 Prozent, es kann auch eine Frau sein) geht. Und andererseits, weil damit klar ist, dass die vom Kanton angestrebte Grossfusion der Suhren- und Uerkentaler Bevölkerungsschützer mit den Organisationen Zofingen und Wartburg (Aarburg/Oftringen) für absehbare Zeit vom Tisch ist – sonst bräuchte es keinen neuen Chef. Die Fusion hatte der Kanton im Rahmen seiner Intentionen, bis Ende 2019 die Zahl der Zivilschutzorganisationen von 22 auf 11 zu reduzieren, angeregt. Sehr zum Missfallen der Suhren- und Uerkentaler ( AZ vom 30. 6. 2017). Ihre Organisation hatte sich letztes Jahr im Zusammenhang mit dem Hochwasser im Uerkental sehr bewährt.

Kommandant geht in Pension

Dem Gemeindeverband Bevölkerungsschutz der Region Suhren-Uerkental gehören 16 Gemeinden an. Von Muhen bis Reitnau, von Safenwil über Kölliken bis Bottenwil, insgesamt ein Gebiet von 27 000 Einwohnern. Der Verband hat seinen Hauptsitz in Schöftland, wo neben dem Kommandanten auch die Zivilschutzstellenleiterin tätig ist. Die Stellenausschreibung ist notwendig geworden, weil Albin Seiler ordentlich in Pension geht. Der Kölliker ist seit der Jahrtausendwende Zivilschutzkommandant. (uhg)