Das Strassenmusik-Fest in Hessigkofen war auch dieses Jahr ein Erfolg: viele Besucher, gute Stimmung, beste Musikauswahl bei mildem Herbstwetter.
Im ersten Teil spielten Jugendliche der Musikschule Buchegg, die Schülerband Schnottwil, Casey, Eliza und Larina, die Tochter des ehemaligen Dorflehrers von Hessigkofen. Diese Auftritte waren allesamt erfrischend, die jungen angehenden Frauen und Männer zwar noch etwas aufgeregt, noch nicht von jener showmässigen Abgebrühtheit, aber mutig. Sie begeisterten das Publikum mit ihren sympathischen, natürlichen und talentierten Auftritten. Die Leitidee, jugendlichen Musikerinnen und Musikern eine Plattform zu bieten, hat sich einmal mehr gelohnt. Und nicht zu unterschätzen: sie vermochten die jungen HessigkoferInnen und das jüngere Publikum aus den umliegenden Dörfern anzuziehen.
Nach der Risottopause ging es dann mit etwas bekannteren Gruppen aus der Region weiter. Die Gruppe «Loreley», schon 2016 hier, vermochte mit ihrem perfekten schnellen Sound mitzureissen. «Andi SOlo» (Andi Erb) aus Erlach überzeugte mit irischen Liedern und unglaublich kräftigem Guitarrensound. Die «Querbeet-Windband», quasi das dorfeigene Orchester mit vielen Bläsern und der temperamentvollen Sängerin Andrea, überzeugten mit ihrem Auftritt. «Lemonize» – aus einer ehemaligen Schülerband hervorgegangen - wirkten schon geradezu professionell in ihrem Auftritt. Den Abschluss machte die Frauengruppe «Trouble 4 Nothing» aus Biel, die, verhalten am Schlagzeug und den Guitarren, die äusserst lebhafte und stimmsichere Lead-Sängerin begleiteten. Die letzten Zugaben gingen mit viel Applaus weit nach Mitternacht über die Bühne.
Drei Gründe dürften den Erfolg dieses jährlich wiederkehrenden Kleinstmusikanlasses ausmachen:  erstens die Publikumsnähe mitten im Dorf auf der Strasse, zweitens die Vielfalt der Musiker und Musikerinnen und ihrer Musik und drittens die Treue der Hessigkofer Bevölkerung.
Der Verein Hessigkofen plant schon das nächste Strassenmusik-Fest.
Göpf Berweger, Hessigkofen