Dreizehn aufgestellte Oberkulmer Männerriegler starteten am Freitag, 31. August, zur Vereinsreise 2018 in die Bündner Herrschaft und zum Eisen-Bergwerk Gonzen in Sargans. Schon auf der Fahrt mit dem Zug nach Sargans wurde die Gruppe von Edi mit Weisswein, Käse und geräucherten Fischlein aus Finnland verwöhnt.

Nach dem kurzen Marsch vom Bahnhof Sargans bis zum Bergwerk Gonzen setzte leichter Nieselregen ein, auf die gute Stimmung hatte das aber keinen Einfluss. Im Restaurant des Bergwerkes wurden danach Aelplermagronen serviert, nach dem Mittagessen ratterte die Stollenbahn tief in den Berg hinein. Die „Oberkulmer Mineure“ stiegen bei 13 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit aus der Stollenbahn, danach wurde uns in 2 Gruppen ein kleiner Teil der total 90km Stollen inkl. Schrägaufzüge und Verladestationen gezeigt: enorm was die damaligen Bergwerker unter Tage mit grosser Entbehrung mit minimalsten Sicherheitsstandards leisten mussten!

Abends wurde in Untervaz übernachtet, zuerst war aber ein deftiges Menü inkl. Rotwein aus der Bündner Herrschaft angesagt. An der Bar oder beim Jassen liessen alle den Abend ausklingen. Nach dem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen stand der Weinwanderweg bis Jenins auf dem Programm. Durch die vollbehangenen Rebberge wanderte die muntere Truppe vorbei am Schloss Maschlins und durch die verschiedenen Weinbaudörfer bis nach Jenins. Zwischendurch wurde auch mal wieder der Schirm aufgespannt, denn der Regen hatte Mühe sich ganz aus den steilen Hängen zu lösen. Die Stimmung war trotzdem gut und auch ein paar Nachzügler konnten nach Einsatz der mobilen Telefonie wieder zu uns stossen.

Im gemütlichen Restaurant „alter Torkel“ in Jenins haben wir neben der alten Presse aus dem Jahr 1722 ein feines Mittagessen genossen und durften uns dabei wieder von der Qualität der einheimischen Weine überzeugen lassen. Anschliessend marschierten wir zum Bahnhof Maienfeld und fuhren mit dem Zug dem Zürichsee entlang ins Wynental zurück.

Währen den 2 Tagen zeigte sich einmal mehr die gute Kameradschaft in der Männerriege, sei es durch generationenübergreifende Gespräche oder auch mal einen Witz leicht unter der Gürtellinie.

Dem umsichtigen Reiseleiter Ernst Lüthy, verdankenswerterweise für Christian Berger eingesprungen, und den diversen “Rundenspendern“ durfte der Präsident den verdienten Dank aussprechen.