Eine anschauliche Gruppe Frauen, vom Frauenturnverein Leutwil, folgte der Einladung der Reiseleiterin Marianne, zur diesjährigen Turnfahrt. Mit dem Bus und Zug über Aarau, Bern erreichte man in kürze Langnau i.E.  Dort wartete das Empfangskomitee der Gruppe „Auto-Fussvolk „1 Tagesreise auf uns. Nach der Übernahme der E-Bikes, einer kurzen Einführung und schnellem Tenuewechsel radelten die gutgelaunten Damen Richtung Kambly in Trubschachen los. Leider wurde man von einigen Regentropfen begleitet, aber was solls, schliesslich macht Regen schön.. oder so. Also „Greeng abe ond durch“. Nach den feinen Güetzis die man in der Kambly probieren durfte und den gekauften Mitbringseln, machte man sich wieder auf den Weg. Und siehe da, die Sonne zeigte sich und der Wettergott hatte doch Erbarmen mit den Aargauerfrauen. Die Radlergruppe trennte sich wieder von der Gruppe Fussvolk. Helm angeschnallt, Motörli eingeschaltet und lets go. „Opsi und nedzi“ führte der Weg durch die wunderschöne Landschaft, vorbei an verschiedenen Kirchlein, Bauernhöfen und sattgrünen Wiesen.

In Escholzmatt war eine Stärkung fällig, mit gefülltem Bauch und neuer Energie fuhr man dem Etappenziel zu. Angekommen in Entlebuch gab man die lieb gewonnenen Velos ungern wieder ab und fuhr mit dem Zug nach Langnau i.E. zurück.

Dort traf man sich mit dem Fussvolk wieder und freute sich bereits auf das gemeinsame Nachtessen zum Austausch. Todmüde und nach Verabschiedung der „Auto-Fussvolk“ Gruppe freute man sich auf das wohlverdiente Bett, denn am nächsten Tag stand eine Wandertour auf den Napf bevor. Teilweise gut ausgeschlafen liess man sich nach dem Morgenessen mit dem Bus auf die Lüderenalp chauffieren. Rucksack am Rücken, Wanderstöcke ausgefahren marschierte man über Stock und Stein in wunderschöner Natur und teilweise mit bester Rundsicht zur Lushütte. Nach kurzem Auftanken nahm man den Teil zum Napf unter die Füsse. Von da führte eine Bergstrasse hinunter zur Busstation Mettlenalp wo wir per ÖV über Luzern nach Leutwil gebracht wurden.

Zum krönenden Abschluss traf man sich noch mit dem Fussvolk im Restaurant Linde und konnte sich gegenseitig rege austauschen.