Die zuletzt von dem vermissten Daniel Kaiser-Küblböck besuchte Berliner Schauspielschule wies am Montag Mobbing-Vorwürfe zurück. "Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück", hiess es in einer Erklärung der ETI Schauspielschule Berlin des Vereins Europäisches Theaterinstitut.

Im Internet kursiert ein angeblich von Küblböck verfasster Netz-Eintrag, in dem von monatelangem Mobbing an der Schule die Rede ist und einer Dozentin vorgeworfen wird, nichts dagegen getan zu haben.

Kreuzfahrtschiff bricht Suche nach «DSDS»-Star Daniel Küblböck ab.

Der frühere «DSDS»-Dritte Daniel Küblböck wird derzeit auf einer Kreuzfahrt vermisst. Er sei von Bord der «Aida Luna» gesprungen, wie die Schifffahrtsgesellschaft mitteilt.

Kritik erntete am Montag ein Statement von Musikproduzent Dieter Bohlen, der sich in einem bei Instagram geposteten Video "total geschockt" zeigte. Der DSDS-Chefjuror trug darin eine verspiegelte Sonnenbrille und einen Kapuzen-Pullover, der ausgerechnet die Aufschrift "Be one with the Ocean" (Sei eins mit dem Ozean) hat.

Brüchige Karriere

Kaiser-Küblböck, geboren im bayerischen Hutthurm, wurde 2002/03 mit "DSDS" bekannt. Er wurde damals Dritter hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann, bekam aber nicht zuletzt wegen seiner aufgekratzten Art viel Medienaufmerksamkeit.

Anfang 2004 war er dann einer der Teilnehmer der ersten Staffel des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus". Vor vier Jahren bewarb sich Kaiser-Küblböck vergeblich mit dem Lied "Be A Man" um die Teilnahme am Eurovision Song Contest in Kopenhagen.