Elias Ettlin und Marcel Leuenberger sind unterwegs in die Mongolei – mit einem Krankenwagen. In der Hauptstadt Ulan Bator angekommen, übergeben die beiden Schweizer das Fahrzeug einem Hilfswerk.

Vor lauter Schreck zur Salzsäule erstarren. Das wäre wohl die gängigste Reaktion auf die Situation, in die die beiden in Kasachstan geraten. Eine Polizeikontrolle hält den Krankenwagen an – Elias ist zu schnell gefahren.

Doch Polizei ist nicht gleich Polizei. Einerseits ist in diesem Fall die Höhe der Geldbusse offenbar verhandelbar, andererseits drohen die kasachischen Polizisten mal mit Gefängnis, mal mit Landesverweis.

Schweizerdeutsch als Allzweckwaffe

Doch Elias' Reaktion ist an Coolness kaum zu überbieten. «Er wollte uns eine Busse von 500 Franken ausstellen, ich habe sie auf 30 Franken heruntergehandelt», sagt er, als er wieder ins Auto steigt. 

Und dann schildert er ein derart gewieftes Vorgehen, wie es eigentlich in jedem Reiseführer für ferne Länder mit unberechenbaren Ordnungshütern stehen müsste: Geld habe er nicht genug dabei, sagte er zur Höhe der Busse, als der Polizist mit Gefängnis droht, sagte er, er verstehe nicht, als er ihn des Landes verweisen wollte, begann er Schweizerdeutsch zu sprechen. «Dann haben wir beide angefangen zu lachen und er meinte, ich solle verschwinden.»

Mehr dazu im Video. Wir begleiten die beiden auf ihrer Reise im Rahmen einer Video-Serie, neue Folgen immer am Wochenende.

Mehr zum Projekt: www.grenzen-los.ch