Der erste von zwei für den 31. August angekündigten Transfers ist unter Dach und Fach: Zur Stabilisierung der Defensive leiht der FC Aarau bis Ende Saison den 23-jährigen Nicolas Bürgy von YB aus. Kennern des Aargauer Fussballs ist der Name ein Begriff: Der Innenverteidiger spielte in der Saison 2015/16 für den FC Wohlen, damals ebenfalls ausgeliehen von den Bernern. Die vergangenen eineinhalb Spielzeiten absolvierte Bürgy im Trikot des FC Thun (32 Einsätze in der Super League).

Ein Innenverteidiger also. Und nicht der dringend nötige Mittelfeld-Abräumer. Entweder hat FCA-Sportchef Sandro Burki noch einen Pfeil im Köcher - oder Bürgy ist die Notlösung, weil ein geeigneter und finanziell machbarer Sechser auf dem Markt auf dem Markt nicht mehr verfügbar war.  Interesse hatte der FCA am Rapperswiler Stéphane Nater, am Vaduzer Philip Muntwiler und am GC-Spieler Charles Pickel, all diese Transfers kamen bis Freitagmittag aber nicht zustande. 

Trainer Patrick Rahmen hat angekündigt, im Fall, dass kein defensiver Mittelfeldspieler kommt, Elsad Zverotic aus dem Abwehrzentrum auf die Sechserposition zu ziehen. So wie schon im Spiel gegen Chiasso (1:2).

Die Einzelkritik des Spiels gegen Chiasso:

Bürgy ist der vierte Innenverteidiger, den der FC Aarau in der heute endenden Transferperiode verpflichtet. Im Juni wechselten bereits Giuseppe Leo, Nicolas Schindelholz und Elsad Zverotic ins Brügglifeld. Ende September wird zudem der bald von seinem Kreuzbandriss genesene Marco Thaler ins Mannschaftstraining zurückkehren. 

Chagas im FCA-Visier?

Weiterhin offen ist, wie der FC Aarau nach der Verletzung von Marco Schneuwly (fällt bis zur Winterpause aus) die Lücke im Sturm schliesst. Gerüchteweise ist Servette-Stürmer Mychell Chagas im Fokus der Aarauer. Ob die Genfer den zweifachen Saisontorschützen ziehen lassen?

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